Mit den richtigen Tipps und Tricks ist es leicht, sich für das Lernen zu motivieren. Wir haben für Dich zusammengestellt, wie Du am besten lernst und welche Tipps Dich motivieren.

Motivation lernen

Motivation zum Lernen – wie lerne ich am besten?

Die Klausur steht vor der Tür und die Motivation zum Lernen ist gleich null? Das ist ein Problem, dem sich Menschen aller Altersklassen gegenübersehen. 

Ob es um die Berufsschulprüfung, die Abiklausur oder den Test zum Seminar geht – fehlende Motivation kann ein echtes Problem darstellen. 

Wie also findet man den besten Weg, um motiviert und produktiv in die Lernphase einzusteigen?

Richtiges Lernen will gelernt sein

Es gibt eine Vielzahl von Lernmethoden zu entdecken. Es ist wichtig, ein Modell zu finden, das zu den individuellen Ansprüchen passend ist. 

Wo der eine viel Zeit damit verbringen kann, einen detaillierten Lernplan zu erstellen und diesem auch zu folgen, braucht der nächste ein flexibles Konzept, das regelmäßige Lerneinheiten zulässt. 

Unabhängig davon, welches Lernprinzip das passende ist: Die beste Vorbereitung nützt wenig, wenn man nicht mit dem Lernen beginnt. Daher hier ein paar Tipps, wie der innere Schweinehund überwunden werden kann.

7 Tipps, die auf den richtigen Kurs bringen

1.   Schwächen und Stärken erkennen 

Wenn man sich selber motivieren möchte, muss man seine eigenen Schwächen und Stärken kennen. Es ist durchaus hilfreich, eine Liste dafür anzufertigen. Mit der Beantwortung der folgenden Fragen lässt sich ein gutes Grundgerüst für einen erfolgreichen Lernplan erstellen. 

·  Wann lerne ich am besten? – Morgens/abends, nach dem Sport, vor dem Essen…? 

·  Wo lerne ich am besten? – Zu Hause, Bibliothek, Café? 

·  Wie lange kann ich mich am Stück konzentrieren? 

·  Welche Themen fallen mir leicht? 

·  Welche Themen bereiten mir Schwierigkeiten? 

Ist man nach dem Sport gut gelaunt und voller Tatendrang, dann ist das ein guter Zeitpunkt, um eine Lernphase einzuplanen. Wenn der morgendliche Kaffee auf dem Balkon genau der richtige Moment ist, um sein Wissen aufzufrischen, dann sollte der Lernplan hier beginnen. 


2.   In der Gruppe lernen 

Geteiltes Leid ist halbes Leid – das gilt auch für das Lernen. Wenn man sich in Gruppen zum Lernen verabredet, kann man sich gegenseitig motivieren. Es ist außerdem unwahrscheinlich, dass man einfach nicht zu Lernstunden auftaucht. 

Wer auf Nummer sicher gehen will, der organisiert die Lerngruppe bei sich zu Hause. 


3.   Realistische Ziele setzen 

Wird der Lernstoff in kleine Teilbereiche unterteilt, ist es möglich, sich konkrete Lernziele zu setzen. In der ersten Woche soll dann das Pensum XY abgearbeitet werden. Diese Technik hilft auch dabei zu überblicken, wie viel Arbeit konkret ansteht. 

Tipp: Wenn ein zeitlicher Lernplan erstellt wird, unbedingt ein wenig Extrazeit einrechnen. Denn es kann immer mal etwas wie Krankheit oder auch ein Motivationstief dazwischenkommen. 


4.   Belohnung motiviert 

Wer viel arbeitet, der hat sich eine Belohnung verdient. Dabei muss es sich bei der Belohnung nicht um aufwendige Extras handeln. 

Vielleicht geht man gerne einmal in der Woche ins Kino. Setzt man sich nun das Ziel, nur dann ins Kino zu gehen, wenn der Lerninhalt abgearbeitet ist, ist das ohne Frage ein guter Motivator. 

Gleichzeitig ist es eine gute Übung in Selbstdisziplin – wird der Inhalt nicht erlernt, sollte der Kinobesuch dann auch tatsächlich ins Wasser fallen. 


5.   Deadlines setzen 

Zeitdruck ist für viele ein echter Motivator. Selbst dann, wenn es sich um einen künstlich geschaffenen Zeitdruck handelt. Selbstgesteckte Deadlines für das Lernen können daher echte Wunder wirken. 

Es kann hilfreich sein, eine andere Person in diese Strategie zu integrieren. Man kann seinen Partner*in damit beauftragen, jeden Sonntag das Wissen abzufragen oder regelmäßige Treffen mit einem anderen Mitlernern*innen einplanen, um sich gegenseitig auf den Wissensstand zu testen. 


6.   Individuelle Rituale 

Persönliche Rituale sind ebenfalls ein wunderbarer Weg, sich selbst zu motivieren. Diese lassen sich individuell gestalten und sind somit besonders effektiv. So kann man an das Ende jeder Lernphase ein kleines Workout einplanen oder einen Spaziergang machen. Sogar einfache Systeme wie das Aufkleben von Stickern können einen Unterschied machen.  

Hier ein paar Ideen für die Lernrituale: 

·  Vor jeder Lernphase eine Tasse vom Lieblingstee kochen.
· 
Zu Beginn zwei Songs der Lieblingsband hören.
· 
Nach jeder Lernphase eine neue Folge einer Serie schauen.
· 
Frische Kleidung nach dem Lernen anziehen. 


7.   Nicht aufgeben 

Ob es darum geht, sich für das Lernen zu motivieren oder den Haushalt besser in Schuss zu halten – Selbstmotivation ist ein anhaltender Prozess. 

Es gibt keinen Wunderhebel, der sich umlegen lässt und plötzlich geht alles wie von selbst. Daher ist es auch absolut in Ordnung, wenn es mal einen Rückschlag gibt. 

Eine Lerneinheit verpasst? Kein Grund aufzugeben – einfach weitermachen und nach neuen Ideen suchen, um die Eigenmotivation so gut wie möglich aufrechtzuerhalten.


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